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letzte Aktualisierung: 03.04.2022



Hengelhaupt Verbindungstechnik
Sicherheit in der Elektroinstallation

Verbindungstechnik aus einer Hand


Sehr geehrte Kunden und Kundinnen,

ab dem 01.05.2022 übernimmt meine Tochter, Frau Mandy Fladung, in Form
eines Einzelunternehmens die Aufgaben zur Herstellung und Vermarktung
unserer Verbindungstechnik, die bisher in meiner Verantwortung lagen.

Für die jahrzehntelange Zusammenarbeit möchte ich mich bei allen Kunden
sehr herzlich bedanken. Selbstverständlich stehe ich allen Kunden zur
Beratung auch weiterhin als Gesprächspartner zur Verfügung.

Ich bin überzeugt, das auch unter der neuen Firmenleitung alle Aufgaben
zu ihrer Zufriedenheit gelöst werden. Ich wünsche allen Kunden für die
Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

Die Daten der neuen Firma sind :

Hengelhaupt Verbindungstechnik

Inh. Mandy Fladung

Bahnhofstrasse 74 A

36404 Oechsen

Mit freundlichem Gruß  Martin Hengelhaupt


"Sicherheit in der Elektroinstallation"
ist das Hauptanliegen der hier behandelten Verbindungsverfahren Pressen, Drehen, Stecken und Schrauben.

Die in der Praxis angewendeten Verbindungselemente sind auf Kupferleiter zugeschnitten und entsprechen den relevanten technischen Forderungen.

Langjährige Erfahrungen haben zu der Erkenntnis geführt, daß die Qualität der elektrischen Verbindung noch weiter verbessert und zusätzlich ein hoher Korrosionsschutz erreicht werden kann, wenn Kontaktpasten eingesetzt werden.

Deshalb gibt es bei allen vier Verbindungsverfahren Erzeugnisvarianten, die anwendungsfertig mit Kontaktpaste versehen sind.
Kontaktpasten bestehen aus einem fetthaltigen Grundstoff, dem feinkörnige Substanzen beigemischt sind. Besonders hat sich hier Quarzmehl bewährt mit einer Korngröße von einigen tausendstel Millimeter. Die Wirkung von Kontaktpasten wird wie folgt erklärt:


  • 1. Die Leiterverbindung ist von der Kontaktpaste abgedeckt und umschlossen. Dadurch wird der Zutritt korrosiver Medien zu den Kontaktstellen verhindert.

  • 2. Bei der Herstellung der Verbindung dringen die harten, mikroskopisch kleinen, körnigen Partikel in die Leiteroberfläche ein und zerstören die auf den Leitern befindliche Oxidhaut. Die vielen entstehenden metallischen Aufwerfungen bewirken eine Vergrößerung der wirksamen Kontaktfläche und damit eine Reduzierung des Kontaktwiderstandes.

  • 3. Die Kontaktbildung findet unter Luftabschluß statt. Dadurch werden besonders reine metallische Kontaktstellen gebildet, die durch den Fettanteil der Kontaktpaste vor erneutem Luftzutritt und damit erneuter Oxydation geschützt werden.


Verwendet werden zwei Kontaktpasten mit unterschiedlichem Grundstoff:

Antioxid-Kontaktpaste auf Vaselinebasis ist durch seine Verflüssigungstemperatur von etwa 60 °C im Einsatzbereich nach oben begrenzt. Sie wird ausschließlich bei Preßhülsen und alternativ bei Drehverbindern angewendet.

Universal-Kontaktpaste verwendet ein Calcium-Lithium-Seifenfett als Grundstoff und hat im Temperaturbereich von - 40 °C bis + 130 °C eine pastöse Konsistenz. Steckklemmen und Schraubklemmen werden nur mit dieser Paste gefüllt, Drehverbinder alternativ.

Eine vergleichende Bewertung der Verbindungsverfahren ist durch die Auswertung einer Vielzahl von Messungen und Dauerversuchen im eigenen Labor möglich, womit gleichzeitig der Nachweis der kontaktverbessernden Wirkung von Kontaktpasten erfolgt.


Gegenübergestellt werden die Werte des bei 1 A gemessenen Spannungsabfalls in mV an Verbindungen 2 x 1,5 mm² Cu mit und ohne Kontaktpaste nach thermischer Alterung. Die thermische Alterung entspricht einem mehrjährigen Betrieb unter normaler Belastung.


Spannungsabfall bei 1 A
über
ohne
Paste
mit
Paste
prozentuale
Verbesserung
Preßverbindungen 0,26 mV 0,20 mV 23 %
Drehverbindungen 0,39 mV 0,24 mV 38 %
Schraubverbindungen 0,70 mV 0,33 mV 53 %
Steckverbindungen 1,50 mV 0,63 mV 58 %



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